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Bonjour... |
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…hieß es für mich zwei Wochen lang jeden Morgen um 8.00 Uhr auf dem Betrieb S.A.R.L. Kerneizant von Bernard Riou in Planeour-Lavern, einem Dorf in der Nähe von Quimper in der Bretagne.
Ich bin Anneke Kreißig, 16 Jahre alt und komme aus Drakenburg. Mein Vater bewirtschaftet zusammen mit seinem Cousin einen Betrieb mit 300 Sauen und 100 ha Ackerland.
Da wir uns Anfang diesen Jahres entschieden haben, unseren Sauenbestand auf die französische Naїma umzustellen und ich ein großer Frankreich-Fan bin, lag die Idee nahe ein Praktikum in Frankreich zu machen. So konnte ich meine Fremdsprachenkenntnisse aufbessern und gleichzeitig einen Einblick in die Ferkelproduktion der Franzosen bekommen. Der VzF-Berater Johannes Borchers war bei der Vermittlung und Planung des Praktikums behilflich.
Nach zwei Stunden Flug landete ich in Brest, der Hauptstadt der Bretagne, wo ich von einem Mitarbeiter von PerArLan abgeholt wurde. Nach einer Autofahrt von 80 km erreichten wird den Hof meiner Gastfamilie Riou. Ich wurde herzlich mit „Bisou links und Bisou rechts“ empfangen und von der Mutter Isabel (Lehrerin), dem Vater Bernard und Ihren drei Kindern bei sich zu Hause aufgenommen. Nach einer Stärkung auf französische Art zeigte Bernard mir seinen Hof.
 Zusammen mit seinem Bruder Emile hat er seinen Eltern vor einigen Jahren den Betrieb abgekauft. Emile kümmert sich zusammen mit einem Angestellten ausschließlich um die 200 ha Ackerland. Bernard widmet sich ganz den 600 Sauen. Mit Hilfe seiner drei Angestellten produziert er jede Woche ca. 330 Ferkel, die nach drei Wochen Säugezeit mit 7 kg abgesetzt werden. Die eine Hälfte davon geht an einen Lohnaufzucht- und mastbetrieb, die andere Hälfte kommt in den eigenen Stall und wird mit 115 kg Lebendgewicht verkauft.
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Milchleistung in der Outdoorsauenhaltung gesteigert |
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Der Arbeitskreis „Outdoorsauenhaltung“ mit 12 Landwirten trifft sich vier bis fünf Mal im Jahr zum Erfahrungsaustausch. Die VzF-Mitarbeiter Johannes Borchers und Uwe Trillmann betreuen den Arbeitskreis seit 1998. Bei jedem Termin stellt ein Teilnehmer seinen Betrieb vor, anschließend werden aktuelle Themen diskutiert.
Der letzte Termin fand bei Familie Icken in Sievern statt: Seit 2004 hält der Betrieb Icken die Sauen ganzjährig auf 17 ha jährlich wechselnder Ackerfläche des insgesamt 180 ha umfassenden Betriebes. Die Sauen werden von einem Angestellten betreut. Herr Icken selbst kümmert sich um 150 Milchkühe und den Ackerbau Mit dem Ziel den Betrieb breiter aufzustellen und aus Platzmangel auf dem Hof, entschied er sich damals für die Outdoorsauenhaltung. Die landwirtschaftlichen Flächen erfüllen alle Voraussetzungen für diese Haltungsform. Die Befahrbarkeit des Bodens ist bei jeder Witterung gegeben und die Gefahr der Schweinepest ist gering, da es in der Gegend keine Wildschweine und kaum schweinehaltende Betriebe gibt.
 „Insgesamt halten wir ca. 230 Sauen und 14 Eber, die in 7 kleinere Gruppen aufgeteilt sind“, erklärt der Mitarbeiter Jörg Wrede. Die Ebergruppen, bestehend aus 3 - 4 Tieren, werden in separaten Gehegen gehalten, die nicht aneinander grenzen. Eine Sauengruppe besteht aus ca. 32 Tieren und befindet sich je nach Zyklus im Eber-, Abferkel- oder Absetzergehege. Die zu belegenden Sauen werden seit Oktober 2008 künstlich in einem separaten Gehege belegt. Den Natursprung konnten die 14 Eber bei der Größe der Sauenherde nicht mehr bewältigen. Umrauscher wechseln automatisch in die nachfolgende Sauengruppe.
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BHZP-Ferkelerzeuger Breuer |
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Betriebsziel: Weniger arbeiten bei gleicher Leistung
Der Sauenstall der Familie Breuer aus Bremervörde wurde ausgesiedelt und liegt ca. 500 m hinter dem Hof. Für unsere Betriebsreportage haben wir ihn und seine Familie besucht.
Nach einem kurzen Blick in den db-Planer gehen wir gemeinsam in den Stall. Immer dabei, die drei Jahre alte Tochter von Herrn Breuer. Von ihrem Beobachtungsposten oben auf der Abruffütterung hat sie einen optimalen Rundum-Blick über die Großgruppe.
Der Betrieb Breuer wird im 2-Wochen-Rhythmus gemanagt mit jeweils zwei Gruppen im Deckzentrum und in der Abferkelung. Alle anderen Sauen befinden sich in der Großgruppe an der Abruffütterung. Bemerkenswert ist die Alterstruktur der Herde. So finden sich mehrere Sauen in Würfen jenseits des 15. Wurfs, wie diese db.Classic im 18. Wurf (Foto).
Betriebsspiegel:
- 200 produktive Sauen
- db.NAÏMA von der VzF GmbH
- Lieferant: Betrieb Rathmann aus Lütjensee
- 29,0 abges. Ferkel / Sau u. Jahr
- 2,4 Würfe / Sau u. Jahr
- 10,1 % Saugferkelverluste
- PRRS Impfbetrieb
- Weitere Betriebszweige: Milchkühe u. Ackerland
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Herr Breuer mit Tochter u. Johannes Borchers (VzF-Berater Zucht)
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Mastschweineverkaufsgemeinschaft Süd-Hannover |
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Die Mastschweineverkaufsgemeinschaft Süd-Hannover existiert seit mittlerweile 10 Jahren. Die Mitglieder treffen sich einmal im Jahr um ihre Verkaufsergebnisse zu vergleichen und zu diskutieren.
Derzeit besteht der Arbeitskreis aus 6 Mitgliedsbetrieben der VzF GmbH. Betreut wird die Gemeinschaft durch die VzF-Mitarbeiter Konrad Esser (Beratung) und Monika Jäger (Datenverarbeitung).
Ziel der Verkaufsgemeinschaft ist es, möglichst alle Verkaufsparameter ins Optimum zu bringen. Dazu gehört für die Landwirte nicht nur das Schlachtgewicht und der Magerfleischanteil bzw. der Indexfaktor, sondern auch die Ausschlachtung, die Vorkosten und die betriebsspezifischen Umsetzungsmöglichkeiten.
Die Betriebsstrukturen sind sehr verschieden und reichen vom Kombibetrieb bis zum spezialisierten Mastbetrieb, von Flüssig- über Trockenfütterung, von Klein- zu Großbuchten.
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Im Bild von links:
Fr. Rodewald, R. Bürgel, Kl. Freudenstein, H.-J. Bonorden, C. Weber, K. Eßer (es fehlt M. Bruns)
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